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FREIHEIT, GLEICHHEIT,
BRÜDERLICHKEIT

 

Dokufabel in 3 Teilen
2005 - 2007

 

 

 

 

 

Teil 1

"FREIHEIT, GLEICHHEIT, BRÜDERLICHKEIT"
zeigt Portraits von Arbeitern, die während ihres Arbeitsalltag auf Märchenwesen treffen.

 
"FREIHEIT, GLEICHHEIT, BRÜDERLICHKEIT" sind Worte, die für jeden einzelnen etwas anderes bedeuten. Ihre Bedeutung wechselt von einem Menschen zum Anderen, von einer Epoche zur anderen, von einem Land zum anderen.

 
Die Trilogie handelt von Einsamkeit, Sehnsucht und Glück.

 

Der 1.Teil zeigt den staatlich geprüften Forstmaschinenfahrer Holger Prümm. Seine Rodungsaufträge beziehen sich auf den gesammten norddeutschen Raum, in denen er sich bis zu 3 Wochen auf Montage befindet. Zu seinem Arbeitsalltag gehört die Wartung seiner Ponsse Harvestermaschine. Tagtägliche wechselt er Sägeblätter, ölt und schraubt und fällt im Schnitt 30 Bäume die Stunde, etwa 200 am Tag, die meisten 40 Jahre alt. Der Tag im Wald ist plötzlich kein Naturschauplatz mehr sondern eine Produktionsstätte. Holger führt seinen Beruf mit einer unabdingbaren Präzision, doch geprägt von Routine und Einsamkeit, aus. Seine Mittagspause nutzt er, um zwei Freunde aus der Kindheit zu besuchen. Die Vogelscheuche aus "The wizard of Oz" und den gestiefelten Kater, bekannt aus dem Kindermärchen in 3 Akten von Ludwig Tieck, Charles Perrault und den Hausmärchen der Gebrüder Grimm.

 

 
In dem 2.Teil trifft der Froschkönig, ebenfalls bekannt aus den Hausmärchen der Gebrüder Grimm, auf der Suche nach seiner Prinzessin, die Schleppercrew um Kapitän Heiko Ahrens, den Auszubildenen Tom und den Maschinisten Ronald im Hamburger Hafen. Heiko Ahrens ist nach einigen Jahren auf hoher See seit 29 Jahren Schlepperkapitän im Hamburger Hafen und führt seinen Beruf mit hoher Verantwortung und Humor aus. Sein Beruf ist geprägt von Kommunikation und Respekt der Crew und den Lotsen gegenüber. Die Crew arbeitet gemeinsam 7 Tage  am Stück auf dem 30 Meter langen Schlepper "FAIRPLAY22" und ist jeder Zeit einsatzbereit, fährt bis zu 4 Einsätze in 8 Stunden, in denen sie bis zu 300 Meter lange Containerschiffe in und aus dem "Tor zur Welt" manövrieren, bis die Ruhezeit einsetzt, in der sie sich in ihre Kojen zurückziehen. Und die Atmosphäre wirkt, trotz des geringen Raums, angenehm und gelöst. Das findet auch der Froschkönig, der freundlich in die Runde aufgenommen wird, ohne Zweifel und Bewertungen ausgesetzt zu sein. Und entscheidet sich Frosch zu bleiben.